Hello Kitty?!

IMG_20160423_160221


Achtung, diese ‚Kekse‘ sind ausnahmsweise mal nicht für uns Menschen, sondern für Katzen gedacht!
Nicht, dass sie für uns grundsätzlich nicht essbar wären, sie sind nur salzlos und hart- für uns eignen sich da dann doch eher Cookies mit Schokolade…

Zutaten (für 75- 100 Stück):

– 1 Cup Gemüsepüree* (in meiner Variante sind unter anderem Möhren enthalten)
– 1/4 Cup Hefeflocken
– ca. 1/4 Cup Paniermehl
– ca. 1/4 Cup Mehl Typ 405

Zubereitung:

Den Ofen vorheizen auf 175 Grad Celsius.
Ein Backpapier auf ein Backblech legen.
Das pürierte Gemüse mit den Hefeflocken in eine Schüssel geben und gut vermengen.
Nach und nach zu gleichen Teilen Paniermehl und Mehl zur Gemüsemasse geben.
Zuerst lässt sich das gut mit einem Löffel machen, später muss man dann mit den Händen kneten.
Wenn sich ein nicht mehr klebriger Teig ergeben hat, 10-15 Minuten ziehen lassen.
– Danach den Teig ausrollen und kleine Formen wie Sternchen, oder Herzen ausstechen.
Oder:
– Aus dem Teig eine Rolle formen und kleine Stückchen abschneiden.
Die Teigstücke auf das Backpapier legen.
20 Minuten backen lassen.
Dann die Stücke wenden, die Hitze auf 100 Grad Celsius reduzieren und ca. 20- 30 weitere Minuten backen lassen.
Hierbei darauf achten, dass die Snacks keine Farbe nehmen! Sollten sie doch bräunen, die Hitze ein wenig reduzieren und/oder mit einem Bogen Alufolie bedecken.
Zwischendurch immer mal wieder ein Probestück entnehme:
Wenn die Stücke in der Mitte nicht mehr gummiartig, oder glasig sind, sind sie fertig.
Die Snacks im geöffneten Ofen komplett abkühlen lassen.

LET enjoy! 😉

Fazit:

Der Kater hat heute Geburtstag!
Natürlich hätte ich auch etwas Leckeres für ihn einfach kaufen können, aber da ich normalerweise für Geburtstagskinder immer eine aufwändige Torte backe, wollte ich mein Baby nicht außen vor lassen- etwas Selbstgemachtes sollte also her.
Da ich das Glück habe, dass er grundsätzlich, wenn man ihm die Wahl lässt, veganes Essen allem anderen vorzieht, war ich ziemlich sicher, dass er selbstgebackene Snacks toll finden würde… nur zur Sicherheit habe ich dann doch noch Hefeflocken ins Rezept integriert 😉

Der Tiger ist begeistert von seinen selbstgebackenen Snacks und hat alle (abgekühlten!) Probestücke während des Backprozesses sowie die komplett fertige mit Hingabe verschlungen.
Mein Experiment ist also gelungen und ich bin dementsprechend erleichtert 😀

Falls sich jemand über die Präsentation der Snacks neben einer Teetasse wundert:
Ja, da ist wirklich (Bio Roiboos-)Tee drin.
Der Kater liebt nämlich, wenn ich nicht aufpasse, Tee aus meiner Tasse zu trinken. Da dachte ich, dass ich dann die Snacks für einen Teeliebhaber auch gleich entsprechend anrichten kann… 😉

Wer Katzen hat, die eher nicht so gern harte, knusprige Snacks essen, oder schon älter sind, und nicht mehr so gut kauen können, kann die Leckerlies vor dem ‚Servieren‘ einfach kurz in Wasser tauchen und einen kleinen Moment stehen lassen. Sie werden dann weich und können einfacher ohne große Anstrengung gegessen werden 🙂

Mit meiner kleinsten Ausstechform für Kekse ergeben sich 75 Snacks. Diese sind allerdings ca. 6 Mal so groß wie die meisten gekauften.
Wer also lieber kleinere Leckerlies machen möchte, sollte die Variante wählen, Stücke von einer Rolle abzuschneiden und die Backzeit dann entsprechend zu verkürzen.

* Das pürierte Gemüse lässt sich einfach selbst machen indem man es (ohne Salz!) dämpft, abkühlen lässt und dann püriert, oder einfach mit einer Gabel zerquetscht. Es macht gar nichts aus, wenn noch kleinere Stückchen im ‚Püree‘ sind.

* Für die noch einfache Variante kann man aber auch einfach Babybrei aus Gemüse verwenden, z.B. gibt es von Biomarken- auch in der Drogerie DM- sortenreine Gläschen mit Karotte oder Pastinake und gemischte Varianten.
Bitte darauf achten, dass kein Mais, Zwiebeln oder ähnliches blähendes Gemüse enthalten ist- das ist für Katzen nicht gut verträglich!

Spargel- Gröstl mit Kerbelsauce

spargelgroestl

Zutaten:

6- 8 große Kartoffeln (festkochend)
175 g Räuchertofu
10 weiße Spargel
10 grüne Spargel
1 Cup Pflanzenmilch
1 EL Alsan
1 EL Mehl Typ 405
2 EL Zucker
Zitronensaft
Rapsöl
Salz
Pfeffer
Kerbel

Zubereitung:

Die Kartoffeln ungeschält ca. 20 Minuten kochen lassen.
Abgießen und beiseite stellen zum Abkühlen.

Inzwischen den weißen Spargel schälen, dabei die Köpfe ungeschält lassen.
Die grünen Spargelstangen nur am unteren Drittel schälen.
Beide Spargelsorten getrennt voneinander (!) schräg in ca. 3 cm lange Stücken schneiden.

Etwas Wasser mit 1 EL des Zuckers, einem Spritzer Zitronensaft und etwas Salz zum Kochen bringen.
Die weißen Spargelstücke hineingeben und 4- 5 Minuten kochen lassen.
Dann die grünen Spargelstücke zufügen und 4 Minuten mitkochen lassen.
Vor dem Abgießen 1 Cup des Kochwassers auffangen!

Währenddessen das Räuchertofu in Würfel mit ca. 1 cm Kantenlänge schneiden.
Die Kartoffeln pellen und in grobe Scheiben oder Würfel schneiden.

Die Kartoffelstücke bei hoher Hitze in einer großen Pfanne goldbraun anbraten lassen.

In der Zeit in einem kleinen Topf die Alsan schmelzen lassen und darin das Mehl anschwitzen.
Unter Rühren mit einem Schneebesen mit der Pflanzenmilch und dem Spargelwasser ablöschen.
Eventuell noch ein wenig köcheln lassen bis die gewünschte, cremige Saucenkonsitzenz erreicht ist.
Abschmecken mit dem restlichen Zucker, einem Spritzer Zitronensaft, Kerbel und Salz.

Die Kartoffelstücke aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
Die Räuchertofustücke in die Pfanne geben und kurz anbraten.
Die Spargelstücke zufügen und ebenfalls anbraten lassen, sodass sie ein wenig Farbe nehmen.
Die Kartoffelstücke wieder unterheben, abschmecken mit Salz und Pfeffer.

Das Gröstl mit der Kerbelsauce servieren.

Enjoy 😀

Fazit:

Regionaler Spargel war im Angebot! 😀
Spargel in Hollondaise gab es schon, Spargepizza gab es schon, Spargelsuppe mache ich aus den Schalen und Abschnitten.
So ist mal etwas ganz anderes und ziemlich lecker 🙂

Karamell- und Schokoladensirup

karamellsirup

Zutaten:

150 g Rohrohrzucker
für Schokoladensirup 1 EL Kakaopulver (kein Instant!)

Zubereitung:

Den Zucker in einem Topf bei mittlerer Hitze vorsichtig vollständig auflösen.
Unter Rühren im Topf lassen bis die Flüssigkeit je nach Vorliebe ein helles Goldbraun oder ein dunkleres Rotbraun hat.

Mit 150 ml Wasser ablöschen- vorsichtig, es brodelt stark! NIE mit den Fingern in den Topf fassen- Karamell wird extremst heiß!

Der Zucker ist nun wieder ein Klumpen. Bei niedriger Hitze unter Rühren weiterköcheln lassen bis der Zuckerklumpen sich wieder gelöst hat.
Für den Schokoladensirup mit einem Schneebesen das Kakaopulver einrühren.

Den Sirup heiß in geeignete Flaschen, oder Gläser füllen, diese verschließen und abkühlen lassen.

Enjoy 😀

Fazit:

Klar, kann man auch kaufen, das geht schneller. Wenn ich Karamellsirup aber selbst mache, kann ich bestimmen, wie dunkel ich ihn mag, oder eben wie hell. Außerdem gibt es mir einfach ein schönes Gefühl, etwas selbstgemacht zu haben 🙂
Zum Verschenken eignet sich der Sirup auch perfekt als Geschenk aus der Küche! 😀

Blueberry Cheesecake in a jar

cheesecake

 

Zutaten (für 6 Schraub- oder Einmachgläser a 230 ml):
750 g Alpro Cremoso Zitronenkuchen
100 g Rohrohrzucker
150 g Lotus Kekse (vegane Karamellkekse)
125 g Alsan
125 g Blaubeeren
60 g Speisestärke
1 Tütchen Vanillezucker
1 Vanilleschote

Zubereitung:

Den Backofen auf 200 Grad Celsius vorheizen lassen.

Die Alsan in einem Topf bei niedriger bis mittlerer Hitze schmelzen lassen.
Inzwischen die Kekse in einer großen Tüte mit einem Nudelholz zermahlen, oder anderweitig zu ‚Mehl‘ bzw. möglichst feinen Krümeln verarbeiten.
Die Krümel unter die Alsan heben und gut vermengen.
Die Masse gleichmäßig in die Gläser und ein wenig andrücken.

In einer Schüssel mit einem Schneebesen den Joghurt, den Zucker, die Speisestärke, den Vanillezucker und das Innere der Vanilleschote miteinander glattrühren.

Die Joghurtmasse gleichmäßig in die Gläser auf die Keksemasse verteilen.

Die Blaubeeren waschen, abtrocknen und auf der Joghurtmasse in den Gläsern verteilen.

Die Gläser ohne Deckel auf das Backrost stellen und ca. 30 Minuten backen lassen bis die Joghurtmasse merklich fester ist und die Blaubeeren ‚zerfallen‘.

Die Gläser mit Ofenhandschuhen, oder anderem Hitzeschutz aus dem Ofen holen und SOFORT zuschrauben bzw. beim Einmachglas den Deckel schließen!
Einige Stunden auskühlen lassen.

Enjoy 😀

Fazit:

Wenige Zutaten, aber gerade das gefällt mir daran sehr gut! _Und_ ich liebe Cheesecake! That’s it 😀

Hanami Dango

 

kirschbluete5

Zutaten (für ca. 15 Spießchen):

150 g Klebreismehl (eventuell ein wenig mehr)
75 g Puderzucker
ca. 150 ml Pflanzenmilch
0.5 TL Matcha
einige Spritzer Vanilleextrakt
0.5 EL Erdbeersirup

Zubereitung:

für die grünen Bällchen:

50 g Klebreismehl mit 25 g Puderzucker vermengen.
Den Matcha in ein wenig Wasser auflösen und zur Reismehlmischung geben.
Nach und nach ca. 30 ml Pflanzenmilch (eventuell auch ein wenig mehr, oder weniger!) zugeben und unterkneten (am Besten mit einer Gabel, oder einem Esslöffel).
Wenn die Mischung einen relativ festen, aber noch klebrigen Klumpen in der Mitte der Schüssel bildet, nach und nach noch ein wenig Klebreismehl einkneten bis die Außenfläche des Klumpens nicht mehr klebrig ist.
Beiseite legen.

für die weißen Bällchen:

50 g Klebreismehl mit 25 g Puderzucker vermengen.
Den Vanilleextrakt zur Reismehlmischung geben.
Nach und nach ca. 30 ml Pflanzenmilch (eventuell auch ein wenig mehr, oder weniger!) zugeben und unterkneten (am Besten mit einer Gabel, oder einem Esslöffel).
Wenn die Mischung einen relativ festen, aber noch klebrigen Klumpen in der Mitte der Schüssel bildet, nach und nach noch ein wenig Klebreismehl einkneten bis die Außenfläche des Klumpens nicht mehr klebrig ist.
Beiseite legen.

für die rosa Bällchen:

50 g Klebreismehl mit 20 g Puderzucker vermengen.
Den Erdbeersirup zur Reismehlmischung geben.
Nach und nach ca. 30 ml Pflanzenmilch (eventuell auch ein wenig mehr, oder weniger!) zugeben und unterkneten (am Besten mit einer Gabel, oder einem Esslöffel).
Wenn die Mischung einen relativ festen, aber noch klebrigen Klumpen in der Mitte der Schüssel bildet, nach und nach noch ein wenig Klebreismehl einkneten bis die Außenfläche des Klumpens nicht mehr klebrig ist.
Beiseite legen.

Je nach gewünschter Größe der Dango aus jeder Farbe ca. 10- 15 Bällchen kneten und auf ein Backpapier legen.
Aus einem anderen Backpapier kleine Stücken, sodass jeweils 1-2 Bällchen darauf Platz haben, ausschneiden und in einen Dämpfkorb setzen.
In einem Topf Wasser aufkochen lassen, den Deckel auf den Dämpfkorb setzen und die Dango ca. 20 Minuten dämpfen.
Wenn sie gar sind, sich also von außen glasig und von innen weich sind, die Dango vorsichtig (heißer Dampf!) aus dem Dämpfkorb heben und in eiskaltes Wasser legen.
Wer keinen Dämpfkorb hat, kann die Dango auch einfach für ca. 10 Minuten direkt ins kochende und hinterher zum Abkühlen in eiskaltes Wasser geben.

Die Dango aus dem Wasser heben und abtropfen lassen.
Jeweils ein grünes, ein weißes und ein rosafarbenes Dango- die Reihenfolge ist bei diesem traditionellen Gericht sehr wichtig!- auf einen kleinen Bambusspieß, oder einen Zahnstocher stecken.

Enjoy 😀

Fazit:

Man kann die Dango auch in anderen Geschmacksrichtungen bzw. Farben machen- lecker sind die eigentlich alle! 😀
Anlässlich zur Hanami, also zur Kirschblütenschau, wird allerdings in Japan traditionell diese Farbkombination serviert.

gomaae32

Mitarashi Dango

kushidango

Zutaten (für 3 Spießchen a 5 Bällchen):

60 g Klebreismehl
30 g Puderzucker
2 Tropfen Vanillearoma
8 EL Rohrohrzucker
3 EL helle Sojasauce
1 EL Speisestärke

Zubereitung:

Das Klebreismehl mit dem Puderzucker vermengen.
Den Vanilleextrakt zur Reismehlmischung geben.
Nach und nach ca. 40 ml Pflanzenmilch (eventuell auch ein wenig mehr, oder weniger!) zugeben und unterkneten (am Besten mit einer Gabel, oder einem Esslöffel).
Wenn die Mischung einen relativ festen, aber noch klebrigen Klumpen in der Mitte der Schüssel bildet, nach und nach noch ein wenig Klebreismehl einkneten bis die Außenfläche des Klumpens nicht mehr klebrig ist.

16 kleine Bällchen formen und auf mehreren, kleinen Backpapierstücken in einen Dämpfkorb legen und den Deckel aufsetzen.

Einen großen Topf mit Wasser sprudelnd aufkochen lassen und den Dämpfkorb darauf setzen.
Ca. 15 Minuten dämpfen lassen bis die Dango von außen glasig sind.
Wer keinen Dämpfkorb hat, kann die Dango auch für ca. 10 Minuten direkt in kochendes Wasser geben.
Beide Versionen nach dem Kochen in Eiswasser legen um die Dango abkühlen zu lassen.

Inzwischen die Sojasauce und den Zucker mit 1 Cup Wasser verrühren und in einem kleinen Topf unter Rühren aufkochen lassen.

Die Speisestärke in ein wenig kaltem Wasser auflösen und nach und nach unter die Sojasaucenmischung rühren.
Auf mittlerer Hitze unter Rühren ca. 6 Minuten kochen lassen bis eine dickflüssige, sirupartige Konsistenz erreicht ist.

Die Dango aus dem Wasser nehmen und auf Bambuspießchen stecken.
Mit dem Sirup beträufeln und servieren.

Enjoy 😀

Fazit:

Dango könnten mein Hauptnahrungsmittel werden! 😀
Ich weiß, dass gerade der Sojasaucen-Sirup für viele Leute erstmal echt creepy klingt, aber er schmeckt umso genialer zu Dango! Die Dango selbst haben übrigens einen milchreisähnlichen Geschmack.

Auch hier gibt es wieder unzählige Varianten- diese Dangoversion ist besonders beliebt bei japanischen Kindern… naja, und mir :-p

Gefüllte Mandel Miso Onigiri

mandelmisoonigiri

Zutaten (für 3-4 Stück):

ca. 1 1/3 Cup Sushireis
1 EL Mandelblätter
1 EL Miso
0.5 Blatt Norialge

Zubereitung:

Den Reis in ein Sieb geben und unter kaltem Wasser abspülen bis das Wasser nicht mehr ‘milchig’, sondern klar aussieht, um überschüssige Stärke abzuwaschen.
Anschließend den Reis mit Wasser bedeckt ca. 30 Minuten ziehen lassen.

Inzwischen in einer beschichteten Pfanne ohne Fettzugabe bei mittlerer Hitze die Mandelblätter anrösten lassen.
Dabei oft umrühren, damit sie nicht anbrennen können!
Die Mandelblätter abkühlen lassen, zerbröseln und mit der Misopaste vermengen.

Das Wasser abgießen, den Reis mit kaltem Wasser bedecken und den Deckel auf den Topf setzen.
Die Hitze hochschalten und den Reis einmal aufkochen lassen, dann sofort die Hitze auf eine niedrige Stufe reduzieren!
Bei _geschlossenem_ Deckel ca. 15 Minuten ziehen lassen, dann probieren, ob er schon gar ist, oder noch mehr Zeit, oder ein wenig Wasser braucht.
Den Reis vom Herd nehmen wenn er noch minimal bissfest ist!

Den Reis aus dem Topf auf ein Backpapier geben und ausbreiten.
Der Reis muss nun so schnell wie möglich auf ca. 40 Grad Celsius heruntergekühlt werden- die Temperatur lässt sich mit einem Bratenthermometer kontrollieren, oder man testet einfach, wann er lauwarm ist und sich gut anfassen lässt.
Zum Herunterkühlen am Besten dem Reis mit einer Hand Luft zufächeln (mit einem Fächer, einer alten Zeitschrift, oder was man gerade zur Hand hat) während man ihn mit der anderen Hand mit einem Reislöffel, oder einem Pfannenwender vorsichtig kontinuierlich umwälzt.

Den Reis in 3 Portionen teilen.
Davon mit angefeuchteten Händen (!) jeweils zwei Drittel nehmen und in die Onigiri Form füllen.
Wer mit den Händen formt, formt eine Art Schüsselchen (dreieckig), in das die Füllung kann und das dann nur noch mit dem restlichen Drittel der jeweiligen Reisportion abgedeckt werden muss.
Ein Drittel der Misofüllung auf bzw. in das Reisstück legen, mit dem restlichen Reis der Portion abdecken und das Onigiri zuende formen.
Die Ongiri vollständig abkühlen lassen.

Aus dem Noriblatt drei Streifen schneiden.
Jeweils einen dieser Streifen um eine der Seiten eines Onigiri legen und vorsichtig andrücken.

Enjoy 😀

Fazit:

Es gibt Ongiri in allen möglichen Varianten, gegrillt als Yaki Onigiri, süß gefüllt mit Anko (Bohnenpaste), gewürzt mit Furikake (eine Art Würzmischung), und natürlich herzhaft gefüllt mit allen möglichen Dingen, wie z.B. als Klassiker mit Umeboshi (eine eingelegte Pflaume), ‚Tuna‘ in Mayonnaise, oder was man sonst so mag 😉

Ich persönlich liebe gegrillte mit Miso’glasur‘, und mit Misofüllung, also bei genauerer Betrachtung vermutlich so ziemlich alle Varianten mit Miso 😀

 

Yaki Onigiri

yakionigiri22

Zutaten (für ca. 9 Stück):

2 Cups Hakumai (‚Sushireis‘)
ca. 3 EL Miso oder Sojasauce

Zubereitung:

Den Reis in ein Sieb geben und unter kaltem Wasser abspülen bis das Wasser nicht mehr ‚milchig‘, sondern klar aussieht, um überschüssige Stärke abzuwaschen.
Anschließend den Reis mit Wasser bedeckt ca. 30 Minuten ziehen lassen.

Das Wasser abgießen, den Reis mit ca. 2 Cups kaltem Wasser bedecken und den Deckel auf den Topf setzen.
Die Hitze hochschalten und den Reis einmal aufkochen lassen, dann sofort die Hitze auf eine niedrige Stufe reduzieren!
Bei _geschlossenem_ Deckel ca. 15 Minuten kochen lassen, dann probieren, ob er schon gar ist, oder noch mehr Zeit, oder ein wenig Wasser braucht.
Den Reis vom Herd nehmen wenn er noch minimal bissfest ist!

Den Reis aus dem Topf auf ein Backpapier geben und ausbreiten.
Der Reis muss nun so schnell wie möglich auf ca. 40 Grad Celsius heruntergekühlt werden- die Temperatur lässt sich mit einem Bratenthermometer kontrollieren, oder man testet einfach, wann er lauwarm ist und sich gut anfassen lässt.
Zum Herunterkühlen am Besten dem Reis mit einer Hand Luft zufächeln (mit einem Fächer, einer alten Zeitschrift, oder was man gerade zur Hand hat) während man ihn mit der anderen Hand mit einem Reislöffel, oder einem Pfannenwender vorsichtig kontinuierlich umwälzt.

Den Reis in die Onigiri-Form füllen- unbedingt mit angefeuchteten Händen- der Reis klebt wie sonstwas!- den Deckel aufestzen, kräftig herunterdrücken und das Onigiri herauslösen.
Wenn man mit der Hand formt, ebenfalls die Hände anfeuchten (!) ein wenig Reis nehmen, und unter genug Druck- damit das Onigiri später nicht auseinanderfällt- zu einem Reisdreieck formen (klingt komplizierter als es ist).

Eine beschichtete Pfanne auf höchste Hitze vorheizen lassen.
Die Onigiri hineinlegen (ohne Fettzugabe!) und die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren.
Die Onigiri ca. 10 Minuten braten bis die Unterseite knusprig und gebräunt bis schon fast verbrannt ist.
Die Onigiri vorsichtig wenden und die gegrillte, nun obenliegende Seite mit Miso, oder Sojasauce bestreichen.
Die untenliegende Seite ebenfalls ca. 10 Minuten bräunen lassen.
Die Onigiri abermals wenden, sodass die bereits mit Miso, oder Sojasauce bestrichene Seite wieder unten liegt.
Nochmals kurz braten lassen bis die bestrichene Seite wieder knusprig ist.
Die nun obeliegende Seite ebenfalls mit Miso, oder Sojasauce bestreichen.
Die Onigiri nochmals wenden und braten lassen bis auch die zweite, bestrichene Seite wieder knusprig ist.

Die Onigiri entweder sofort servieren, oder kalt essen, oder ins Bento legen.

Enjoy 😀

Fazit:

Yummy!
Onigiri sind so etwas wie das japanische Butterbrot- jeder kennt es, es kann je nach Geschmack gegrillt wie hier, oder mit den verschiedensten Füllungen gegessen werden, sodass eigentlich für jeden etwas dabei ist.

Natürlich lassen sich Onigiri auch aus Reis vom Vortag machen, dieser sollte dann allerdings in der Mikrowelle auf lauwarme Temperatur gebracht werden, sonst hält das Onigiri nicht richtig zusammen und bricht u.U. auseinander.

Wer mag, kann Onigiri auch füllen- ich mag z.B. gerne Rührtofu als Füllung, aber Miso gemischt mit Nüssen, Bohnenpaste (süß, oder herzhaft) und alle möglichen anderen Kombis sind auch möglich, man muss nur darauf achten, dass die Füllung nicht zu feucht ist damit sie das Onigiri nicht von innen ‚auflösen‘ kann, sodass es auseinander fällt! 🙂

yakionigiri02
okonomiyaki22 okonomiyaki222

 

 

Mini Okonomiyaki

okonomiyaki222

Zutaten:

1.5 Cup Mehl Typ 405
1 Cup Weißkohl (fein gehackt)
1 Cup Bacon Bits (z.B. Bac-Os von Betty Crocker)
0.5 Cup Sojamilch
0.5 Cup desodoriertes Rapsöl (eventuell auch ein wenig mehr)
4 Frühlingszwiebeln
3 EL Speisestärke
2 EL schwarzer Sesam
1 TL Backpulver
1 TL Algenpulver
1 gehäufter TL Senf
0.5 TL Sriracha Sauce
ein Spritzer Zitronensaft
Salz
Rapsöl zum Braten

Zubereitung:

Die Sojamilch in einen Messbecher, oder ein anderes Gefäß mit hohem Rand geben und einen Spritzer Zitronensaft hinzufügen. Kurz stehen lassen bis die Milch ausgeflockt ist.
Den Senf zur Milchmischung geben.
Nach und nach das Rapsöl zugeben, dabei die Mischung pürieren bis sie merklich fester wird.
Mit Salz abschmecken.
Die Sriracha Sauce einrühren (wer bei Schärfe empfindlich ist, sollte das schrittweise tun damit die Mayonnaise nicht zu scharf wird!) und die Mayonnaise in den Kühlschrank stellen.

Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und beiseite stellen.

Das Mehl in einer großen Schüssel mit der Speisestärke, dem Backpulver und dem Algenpulver verrühren.
Nach und nach ca. 1 Cup kaltes Wasser einrühren bis sich ein Teig mit der Konsistenz eines etwas festeren Pfannkuchenteiges ergibt.

Die Bacon Bits, den gehackten Weißkohl, den schwarzen Sesam und die Frühlingszwiebeln unter den Teig heben.

In einer beschichtete Pfanne ein wenig Rapsöl erhitzen.
Die Okonomiyakimasse je nach gewünschter Größe esslöffelweise größer in die Pfanne geben.
Wenn die Ränder eines Okonomiyaki nicht mehr flüssig sind, mit Hilfe eines Pfannenwenders umdrehen.
Die Okonomiyaki von beiden Seiten goldbraun ausbacken.

Die Okonomiyaki abkühlen lassen, ins Bento legen und die Mayonnaise in einem kleinen Gefäß mitnehmen.
Direkt vor dem Verzehr die Mayonnaise auf die Okonomiyaki streichen.

Enjoy 😀

Fazit:

Joa, ich weiß- normalerweise macht man Okonomiyaki ein wenig anders bzw. isst sie gleich aus der Pfanne warm serviert, außerdem nicht nur mit Mayonnaise bestrichen, sondern auch noch mit einer zweiten Sauce und mit Sesam und Frühlingszwiebeln bestreut.

Für ein schönes Picknick bei der Hanami (Kirschblütenbetrachtung) in Teltow hatte ich mir allerdings vorgenommen, eine abgewandelte Version ‚to go‘ zu entwickeln, die sich gut transportieren lässt, hübsch aussieht und last but not least natürlich auch noch gut schmeckt! In Anbetracht dessen, dass alle das Rezept haben wollen, scheint das wohl gelungen zu sein 😉

Wer andere Zutaten als Weißkohl, Bacon Bits und Frühlingszwiebeln lieber mag, oder besser verträgt, kann übrigens einfach in den Teig werfen, was sie, oder er möchte- ‚Okonomiyaki‘ bedeutet auf japanisch ‚wie es dir gefällt‘ (okonomi) und ‚gegrillt‘ (yaki) 😀

In dem kleinen Hasen-Behaelter sieht man Folgendes: http://www.prislovesveganfood.de/2015/04/27/horenso-no-goma-ae/

okonomiyaki22

 

Hōrensō no Goma-Ae

 

gomaae22

Zutaten (für 2 ’normale‘ Beilagenportionen, oder 6 Bento-Portionen):

350 g Blattspinat (frisch, oder tiefgekühlt und angetaut)
4 EL Tahin (ich schwöre auf das der Marke ‚Metin‘)
3 EL helle Sojasauce
3 EL heller Sesam
2 EL Reisessig
1 EL Rohrohrzucker

Zubereitung:

Den Blattspinat in kochendem Wasser kurz- ca. 2 Minuten- blanchieren bis er anfängt, zusammenzufallen.
Dann sofort in ein Sieb geben und mit kaltem Wasser abspülen.
Mit den Händen alles Wasser aus dem Spinat ausdrücken und ihn beiseite stellen.

In einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze 2 EL der Sesamkörner anrösten, dabei regelmäßig wenden damit sie nicht anbrennen.
Wenn sie nach ca. 3 Minuten anfangen, zu duften, mit Tahin und Sojasauce ablöschen und den Zucker einrühren.
Die Pfanne vom Herd nehmen und den Essig ebenfalls hinzufügen.
Das Dressing abkühlen lassen.

Das Dressing unter den Spinat rühren.  Das geht am Besten indem man ihn mit Kochstäbchen auseinanderzieht, da sich an einer Gabel die Spinatblätter sehr leicht festsetzen und ‚verknoten‘, sodass sich das Dressing nicht gut verteilen kann. Falls man keine Kochstäbchen hat, gehen natürlich auch die ’normalen‘, kleinen Essstäbchen.

Den Spinatsalat im Kühlschrank einige Stunden- oder idealerweise über Nacht- durchziehen lassen. Eventuell nach Geschmack noch ein wenig nachwürzen.
Direkt vor dem Servieren mit dem restlichen Sesam bestreuen.

Enjoy 😀

Fazit:

Lecker!
Ich persönlich bin wohl der einzige Mensch auf der Welt, der Spinat nicht wirklich verträgt- ein Essen, dass selbst für Babies und als Schonkost für magenerkrankte Menschen empfohlen wird *hmpf*
Aaaber ab und an gönne ich mir trotzdem mal welchen- das Zeug ist einfach zu lecker! Dann noch das cremige Dressing- *hach*, meinetwegen könnten Mahlzeiten auch nur aus diesem Gericht bestehen *g*

Um auch nochmal nicht nur von mir zu quatschen, sondern auch mal andere zu Wort kommen zu lassen, zitiere ich einfach mal meine ‚Testesser‘  aka Freunde 😉
‚Danke Pris für die viele liebe Mühe und dein Herzblut das in dem sensationell leckerem und wunderbar verträglichem Essen gesteckt hat‘
und ‚ich finde, du hast das so wunderbar gemacht das war echt super lecker und so schön hergerichtet‘.
Hier möchte ich ihnen für ihr Urteil und Meinung danken! 🙂
Uuuund für ihre Freundschaft, die mir sehr viel bedeutet.

Hinter dem orangefarbenen Behaelter (gefuellt mit Sriracha-Mayonnaise) sieht man Folgendes: http://www.prislovesveganfood.de/2015/04/27/mini-okonomiyaki/

gomaae02

gomaae32